VZO: Erste Gespräche zu möglichem FAV
Im März hatte der SEV der Leitung VZO eine Petition übergeben, in der rund 70 Prozent der Belegschaft einen Gesamtarbeitsvertrag forderten. Nun trafen sich die Sozialpartner zu ersten Gesprächen.
Rund 200 Fahrdienstmitarbeitende haben in den vergangenen Monaten die SEV-Petition für einen FAV bei der VZO unterschrieben – eine klare Aufforderung an die Geschäftsleitung und den Verwaltungsrat, mit dem SEV Verhandlungen zu einem Firmenarbeitsvertrag aufzunehmen. Am 11. März übergab der SEV die Petition der Leitung VZO (die SEV-Zeitung berichtete.)
Am 17. Mai fanden nun erste Gespräche zwischen der Gewerkschaft und der Leitung VZO, vertreten durch Direktor Werner Trachsel und Dominik Brunner, Leiter Personal und Fahrdienst, statt. «Dabei versuchten wir darzulegen, worin die Vorteile eines FAVs für Arbeitgeber- sowie Arbeitnehmerseite bestehen», erklärt Regula Pauli, zuständige Gewerkschaftssekretärin. So ist für den SEV das Ziel, die bestehende Dienstordnung mit ihren guten Arbeitsbedingungen in einer sozialpartnerschaftlichen Vereinbarung zu verbriefen, damit sie nicht einseitig geändert werden können. Zudem würde in einem FAV auch die Sozialpartnerschaft verbindlich geregelt.
SEV und VZO werden die Gespräche zu einem möglichen FAV in den nächsten Wochen weiterführen.